» ODDSHOT «
| Richard Koch Benjamin Weidekamp Rudi Fischerlehner |
(Trompete) (Saxophon) (Drums) |
Vier Dompteure präsentieren ihre wilden Tiere: Richard Koch seine brüllende Trompete, Benjamin Weidekamp sein wildes Sax und seine knuddelige Klarinette, Rudi Fischerlehner das garstige Schlagzeug und Oberdompteur und Zirkusdirektor Roland Fidezius den großen gefährlichen Kontrabaß.
Mal werden die Jazzviecher gezähmt, mal einfach aufeinander losgelassen. Und der Zuhörer ist unversehens mit in der Manege und seiner Haut und seines Trommelfells nicht mehr sicher. Der Direktor stellt in jeder Nummer ein neues Bild vor, einen zersplitterten Spiegel der Welt, ein Kaleidoskop. Die Architektur der Themen ist dabei gewohnt wohnlich bis gewagt wackelig, wie es modernen Prachtbauten eigen ist. Und wie die alten Sandburgen aus Förmchen immer irgendwann auseinander fielen, so zerbersten auch hier und heute alle Ton-Schlösser mit ihren virtuosen Türmen und Erkern irgendwann zu Sternenstaub.
Manege frei und Kinder und Frauen an die Leine, denn jetzt schnappen sie zu!
» ODD SHOT-Homepage
» SO.WEISS «
| Susanne Folk Kritiina Tuomi |
(Saxophon, Klarinette, Kompositionen) (Gesang) |
"Was das Berliner Trio So Weiss
mit seiner zweiten CD "Happiness For A Moment" abliefert, besitzt definitiv
internationalen Referenzcharakter auf dem Gebiet des am Singing/Songwriting
orientierten Pop-Jazz. Besser kann man ein Genre nicht an- und ausfüllen mit
Originalität, Stilsicherheit und Leichtigkeit..."
Jazzpodium, Volker Doberstein, Oktober 2008
» Gorilla Mask «
| Peter Van Huffel Rudi Fischerlehner |
(Altsaxophon) (Drums) |
Peter Van Huffels' GORILLA MASK ist ein Rock / Free Jazz trio. Das Ziel dieser Gruppe ist es, einfache Melodien zu spielen,
manchmal grotesk oder gar kindlich, um dann derbe abzurocken und auszurasten. Die beste Beschreibung für die Band sind diese drei Worte:
Hard Core Fun!
» Lorenz Hargassner Quartett «
| Lorenz Hargassner Buggy Braune Paul Kaiser |
(Alt-Saxophon) (Klavier) (Drums) |
Neue, eigene Wege in einer klassischen Jazzbesetzung (sx / p / b / dr).
Die vier jungen Musiker spielen bereits seit einigen Jahren zusammen. Gemeinsam loten sie die
Untiefen des Modern Jazz neu aus, beleben ihn mit jugendlichem Feuer und subtilem Charme.
Ihr Repertoire schlägt einen weiten Bogen von offensiven energetischen Stücken bis zu
gefühlvollen Balladen. Die sehr persönlichen Eigenkompositionen stammen vornehmlich von
Bandleader und Saxophonist Lorenz Hargassner. Bei der Performance steht das Quartet für volle
Konzentration auf die für sie wesentlichen Elemente zeitgenössischer Jazzmusik:
Inspiration, Interaktion und Improvisation!
» The Aquanomics «
| Chris Hirson Mithila Motaleb Pär Lammers Andreas Pichler |
(Sax) (Vocals) (Piano) (Drums) |
"Schliesst euch unseren Helden an auf ihrer haarsträubenden,
unheimlichen Reise durch ihre zerstörte und bereits überwucherte Stadt, während sie versuchen, sich den Fängen des Bösen zu entwinden, ihre versklavten
Freunde zu befreien und die sadistischen Eindringlinge aufzuhalten, bevor sie die Welt erobern und zerstören! Ein aufregendes, spannungsvolles, himmelschreiendes,
unglaubliches Abenteuer voller Gefahren und Romantik, zum Lachen und Weinen!"
» Kenosha Kid «
| Dan Nettles Peter van Huffel/Susanne Folk Marlon Patton |
(Gitarre) (Saxophon) (Drums) |
Kenosha Kid ist ein internationales
Jazzkollektiv, das von dem Komponisten und Gitarristen Dan Nettles ins Leben gerufen wurde. Beheimatet in der College-Rock
Hochburg von Athens, Georgia, (R.E.M, B-52´s) leitet Nettles verschiedene Inkarnationen der Band und ist mit diesen schon
in den U.S.A., in Europa und Kanada aufgetreten. Durch die Miteinbeziehung von Stummfilmen, Tänzern oder Schriftstellern wurden
aus den Konzerten oft Multimedia-Events.
Es ist eine merkwürdige, nach innen schauenede Welt, in die Kenosha Kid das Publikum entführt, eine phantastische Scheinwelt zwischen
Tragödie und Komödie. Jedes Konzert zeugt von Liebe und Kampf, Bewegung und Stillstand. Es entsteht eine Vision in Filmlänge, eine
Vision, die die Grenzen zwischen musikalischen Epochen, Genres und international Grenzen leichtfertigt überschreitet.
"Kenosha Kid spielt Jazz, der in keine Schubladen passt. Die Arrangements präsentieren eine besondere Mischung aus Improvisation und Komposition,
das auffälligste daran sind die sehr feinen Strukturen. Dan Nettles kann dabei als ein hervorragender Komponist in seinem selbst geschaffenen Genre
gelten. Die Musik fliesst und steht niemals still, in jedem Moment kann etwas Neues und Unerwartetes passieren. Indie-rock jazz lebt!"
Budd Kopman, All About Jazz, 29.10.05
» Kenosha Kid anhören!
» ARTHURS/OHLMEIER/FIDEZIUS/KRÄMER «
| Tom Arthurs Lothar Ohlmeier Achim Krämer |
(Trompete) (Klarinette, Bassklarinette) (Drums, Toys, Stimme) |
Bei einer Session im Sommer 2004 in London begegnen sich der Klarinetist und Saxophonist Lothar Ohlmeier, der Trompeter Tom Arthurs und der Schlagzeuger Hans Kanty. Man spielt sich frei improvisierend in Begeisterung und beschließt noch am gleichen Abend auch in Zukunft den Kontakt zu halten.
Ein Jahr später endlich, Ostern 2005, organisiert der Trompeter und Komponist Tom Arthurs via E-Mail ein neues Treffen und empfiehlt den Wuppertaler Bassisten Roland Fidezius dazu einzuladen. Eine neue Band ist geboren, die sich für drei Tage zur musikalischen Arbeit in der Musikwohnung von Hans Kanty in Herne einschließt.
In dieser Zeit entsteht der Bandname MINIMAL CAT ENVIRONMENT.
Ganz einfach, weil im Haushalt von Hans Kanty mehrere Katzen Ihrem Treiben nachgehen.
Man improvisiert und erarbeitet Kompositionen von Arthus und Fidezius. Ein erstes Ergebnis , im Proberaum mitgeschnitten. Ein nächstes Treffen wird in der Zeit vom 25. bis 30.Juli 2005 in London stattfinden, um bereits Erarbeitetes zu vertiefen und Neues zu erschließen. Man plant eine CD zu produzieren und Auftritte zu organisieren.
Der tragische Tod des Schlagzeugers Hans Kanty scheint die Geschichte der Band jäh zu beenden, doch auf dem Mores Jazz Festival 2006 gibt es ein Wiederaufleben, diesmal mit Achim Kräamer am Schlagzeug.
In dieser Band haben sich vier Musiker zusammengefunden, deren musikalische Ambitionen sich im Bereich des zeitgenössischen Jazz und der Aktuellen Musik spiegeln. Tom Arthurs arbeitet in seinen Kompositionen sehr oft mit afrikanischer und osteuropäischer Rhythmik. In Lothar Ohlmeiers Spiel dominiert die lyrisch, kammermusikalische Improvisation. Roland Fidezius schwelgt zwischen den Stilistiken. Balladeske 12-Ton-Musik steht neben vielen anderen Einflüssen. Hans Kanty geht die Gradwanderung zwischen konventionellem Schlagzeugspiel und dem feinen Netz der Klänge, erzeugt durch Gerätschaften diversester Herkunft, Perkussion und Stimme.
» zurück